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    Sprechzeiten:

    Mo - Fr 08.00 - 12.00 Uhr
    Di + Do 14.00 - 18.00 Uhr

    (nach Voranmeldung)


    Adresse:

    Rethelstr. 3
    40237 Düsseldorf (Zoo)

    Tel. 0211 - 68 36 37

    info@dr-reinauer.com
  • Informatives: Sonne und Hautkrebs
    Kind und Sonne Kinder und Jugendliche sind besonders ge-
    fährdet bei übermässiger Sonnenbestrahl-
    ung. Hierbei ist nicht nur der Sonnen-brand gefährlich, sondern auch die Ge-
    samtdosis der Ultraviolett (UV)Bestrah-
    lung
    überhaupt.

    Die Anzahl und Form der Muttermale stellt den höchsten Risikofaktor für den schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) dar.

    Wer hierzu gehört, sollte sich ein- bis zweimal jährlich von einem Facharzt für Hauterkrankungen untersuchen lassen.

    Auch die genetische Veranlagung spielt eine Rolle. Personen mit heller Haut mit rötlichen oder blonden Haaren, mit Nei-
    gung zu Sommersprossen, Sonnenbrandflecken ("freckles") oder einer Erkrankung mit malignem Melanom in der Familie können ein bis zu 120-fach erhöhtes Risiko haben, selbst ein malignes Melanom zu entwickeln.

    Die Häufigkeit des Hautkrebses, hier speziell des malignen Melanomes (schwarzer Hautkrebs), hat in den letzten Jahren weltweit stark zugenommen. Hier in Deutschland hat sich die Häufigkeit von 1990-2000 mehr als verdoppelt.

    Menschen mit sonnenempfindlicher Haut (hellhäutig/rot-
    blond) sind hierbei bis zum fünffachen häufiger betroffen als Menschen mit schwarzem Haar und dunklerem Hautton.

    Vorsorge ist besser als Krebs zu behandeln! Mit einem Mal fing alles an...

    Sonne
    Bei Sonnenschein fühlen wir uns wohl, die Gesundheit profitiert vielfach. Vitamine werden aktiviert, die Psyche erhellt sich, unser Melatonin-Stoffwechsel reguliert sich ein.
    Sonnenbad

    Aber die Sonne kann auch zum Risiko für Ihre Gesundheit werden! "Rundherum Braun" ist leider immer noch die De-
    vise, da gebräunte Haut als gesund und attraktiv gilt. Sonnenstrahlung, v.a. aus dem UV-B-Spektrum, führt aber bei übermässigem Genuss nicht nur zu dem sichtbaren und schmerzhaften Sonnenbrand, sondern auch zu lebenslang bleibenden Zellschäden.

    Früherkennung/Vorsorge/Screening
    Krebsfrüherkennung dient Ihrem Schutz. Hautkrebs ist früh diagnostizierbar, da er sichtbar ist. Je eher Hautkrebs er-
    kannt wird, umso größer sind Ihre Heilungschancen. Nutzen Sie deshalb alle Möglichkeiten zur Vorsorge.

    Risikofaktoren
    Gerade die UV-Dosis, die man als Kind und Jugendlicher er-
    halten hat, ist ein bestimmender Faktor für die Entstehung von Hautkrebs. Die Anzahl und Form der Muttermale stellt den höchsten Risikofaktor für den schwarzen Hautkrebs (malignes Melanom) dar. Wer hierzu gehört, sollte sich ein-
    bis zweimal jährlich von einem Facharzt für Hauter-
    krankungen untersuchen lassen.

    Auch die genetische Veranlagung spielt eine Rolle. Personen mit heller Haut mit rötlichen oder blonden Haaren, mit Nei-
    gung zu Sommersprossen, Sonnenbrandflecken, vielen Muttermalen oder einer Erkrankung mit malignem Melanom in der Familie können ein bis zu 120-fach erhöhtes Risiko haben, selbst ein malignes Melanom zu entwickeln.

    Muttermale entstehen meist erst im Laufe des Lebens, ihre Entwicklung ist mit dem 40. Lebensjahr abgeschlossen. Sind Form und Farbe von Pigmentmalen unregelmäßig, kann es sich allerdings um die Vorstufe eines bösartigen Melanoms handeln, die sofortiger Behandlung bedarf.
    Dysplastisches Muttermal
    Dysplastisches Muttermal
    Melanom
    Melanom
    Suchen Sie Ihren Hautarzt bei folgenden Veränderungen der ABCD-Regel auf:
    A - Asymmetrie.
          Ein Muttermal hat eine asymmetrische Form

    B - Begrenzung.
          Die Ränder des Males scheinen zu verlaufen oder
          werden zackig.

    C - Colour.
          Farbtöne wie Schwarz oder Rot sowie stellenweise
          Aufhellungen oder Verdunklungen sind auffällig.

    D - Durchmesser.
          Muttermale grösser als fünf Millimeter bedürfen
          besonderer Beachtung

    Dermatoskop Mit unseren neuen diagnostischen Massnahmen der Dermatoskopie (Auflicht-
    mikroskopie), Videoskopie (digitaler Erfas-
    sung und Speicherung dermatoskopischer Daten) und computergestützter Intervall-Dermatoskopie wird Ihr Risiko entscheid-
    end gesenkt, sodaß ein Hautkrebs nicht
    unentdeckt bleibt; Vorstadien werden früh genug erkannt, BEVOR eine maligne Transformation entsteht.

    Malignes Melanom
    Das maligne Melanom (schwarzer Hautkrebs) stellt den bös-
    artigsten Hautkrebs dar, weil er schnell in die Lymph- und Blutbahn einbricht und hier häufig Tochtergeschwülste (Metastasen) in anderen Organen bildet.

    Risikofaktoren sind intensive UV-Belastungen mit Sonnen-
    bränden in der Kindheit oder Jugend, Anzahl der Muttermale, genetische Faktoren u.v.m. Maligne Melanome können schon nach der ABCD-Regel erkannt werden. Häufig bedarf es je-
    doch der genauen Diagnostik mit Dermatoskopie, Videos-
    kopie und computergestützter Intervall-Dermatoskopie durch den Haut-Facharzt.

    Aktinische Keratosen
    Aktinische Keratosen (rauhe Lichtschwielen) sind "durch Sonnenstrahlen verursachte Verhornungsstörungen der Haut" .
    Sie entstehen durch übermässige Be-
    sonnung der Haut, nicht nur durch Son-
    nenbrände, sondern auch durch chro-
    nische UV-A-Sonnenbestrahlung. Ähnlich einer PC-Festplatte werden die Daten dieser Bestrahlungen gespeichert und bei Übermass erfolgt ein "Absturz der Pro-
    gramme" mit Entstehung eines Haut-
    krebses.
    Aktinische Keratosen

    Dieser kündigt sich zunächst jahrelang als Verhornungs-
    störung an - der gefährlichen aktinischen Keratose.

    Aktinische Keratosen entstehen insbes. an unbedeckten Kopfpartien, Unterarmen, Handrücken und sonstigen intensiv besonnten Hautlokalisationen.

    Aktinische Keratosen sind die Vorstufe des sog. Stachelzell-
    oder Plattenepithelcarcinomes, der zweithäufgsten Form des Hautkrebses. Auch dieser Krebs wird Tochtergeschülste in anderen Organen bilden; umfangreiche operative Verfahren und Chemotherapien sind die Folge. Darum, erneut der Auf-
    ruf: Vorsorge ist besser als Krebsbehandlung!

    Basaliom = Basalcell-Carcinom
    Das Basaliom, internationale Bezeichnung: Basalcell-Carcinom (weisser Hautkrebs), nimmt ebenfalls an Häufigkeit dramatisch zu.
    Basaliom
    Auch hier korreliert die Häufigkeit des Auftretens mit der lebenslangen UV-Dosis, der Anzahl der Sonnenbrände und genetischer Faktoren des Hauttypes.

    Gerade die Immunitätslage wird nicht beachtet: Nach Röntgenbestrahlungen anderer Krebsarten, nach Organ-
    transplantationen und bei immunsuppressiver Therapie nimmt die Häufigkeit der Basalcell-Carcinome dramatisch zu. Auch hier muss eine regelmässige Kontrolle druchgeführt werden.

    Therapie
    Therapeutisch bieten sich mehrere Optionen an:

    1. Operation:
         Dieses bleibt weiterhin wichtigste
         Massnahme. Die klassische chirurgische
         Entfernung mit möglicher feingeweb-
         licher Kontrolle der Schnittränder ist
         und bleibt "Gold- Standard". Mit
         unseren kosmetischen Nähten und
         modernen Operationsmaterialien wie
         Gewebeklebern und High-tech-Fäden
         sowie einer Narbennachsorge werden
         Narben bis zur Unsichtbarkeit ver-
         blassen.
    OP-Naht
    2. Lasertherapie:
         Bei oberflächlichen Carcinomen oder
         Vorläufern kann nach gewebehisto-
         logischer Sicherung ein laser-
         chirurgischer Eingriff durchgeführt
         werden. Schnell und schmerzlos.
         Natürlich im Rahmen einer ambulanten
         Operation.
    Lasertherapie
    3. Photodynamische Therapie:
         
    Mit Hilfe von Farbstoffen werden bös-
         artige Zellen angefärbt und danach
         mit Licht bestimmter Wellenlängen be-
         strahlt; so werden Krebszellen selektiv
         zerstört.
         (Leistungsspektrum: Photodynamische
         Therapie)
    Photodynamische Therapie

    4. Chemotherapie / Immunmodulation:
         Seit Jahrzehnten behandeln wir erfolgreich mit be-
         währten "Cremes" gegen Hautkrebs, neuere Therapie-
         strategien wie Immunmodulatoren werden bei uns seit
         2001 schon eingesetzt. Imiquimod (Aldara) wird über
         einen Zeitraum von ca. 1-3 Monaten auf die Hautver-
         änderungen aufgetragen und führt oftmals zur Ab-
         heilung. Bewährt hat sich dieses Prinzip bei aktinischen
         Keratosen und Basaliomen. Die Kosten von etwa 100
         Euro pro Packung muss der Patient in der Regel selbst
         tragen.

    5. Sonstiges:
         Klassische Therapieverfahren wie Vereisungen (Kryo-
         therapie), Abkratzen (Scratch) oder Abschleifen (Derma-
         brasio) verlieren ihre Indikation bei definierten Haut-
         tumoren weiterhin nicht.

    Tipps zum Umgang mit der Sonne:
    Generell gilt: Jeder Sonnenbrand stellt einen großen Risko-
    faktor zur Entstehung des Hautkrebses dar.

    Schützen Sie Ihre Haut und die Ihrer Kinder! Seien Sie Vor-
    bild für Ihre Kinder, gehen Sie regelmässig zur Vorsorge-
    Untersuchung! Vorbeugen ist besser als jede Therapie!

    Hier einige spezifische Tipps:
  • Meiden Sie die direkte Sonnenbestrahlung. Dieses v.a.
        während der intensiven Mittagszeit, im südlichen Ausland,
        auf See, im Gebirge!
  • Tragen Sie Schutzbekleidung wie Hut, Sonnenbrille, UV-
        Schutz-T-Shirts. Auf dem deutschen Markt gibt es
        verschiedene Produkte mit UV-Filtern bis Faktor 50 von
        Firmen wie Jako-O, Kanz, Schiesser und Hyphen
        (www.my-hyphen.com)!
  • Schützen Sie ihre Haut durch Sonnenschutzcremes.
        Tragen Sie diese 30 Minuten vor dem Sonnengang auf und     erneuern sie diese alle 2 Stunden. Aber wiederholtes
        Auftragen verlängert nicht Ihre individuelle Schutzzeit; ist
        sie einmal ausgenutzt, sollten Sie sich für den Rest des
        Tages in den Schatten begeben.
  • Müssen Sie Medikamente einnehmen? Fragen Sie Ihren
        Haus- oder Hautarzt, ob diese möglicherweise die
        Lichtempfindlichkeit erhöhen und unerwünschte
        Hautreaktionen auslösen können.
  • Tragen Sie keine parfümierten Kosmetika oder reine Duft-
        oder Aromastoffe vor und während Ihres Aufenthaltes in
        der Sonne auf, um unerwünschte und mitunter unschöne
        Hautreaktionen (z.B. braune Flecken) zu vermeiden.

    Sie wollen dennoch nicht auf eine "gesunde" Bräune verzichten?
    Neue Trends bringen effektivere und anwendungsfreund-
    lichere Selbstbräuner. Hier etabliert sich gerade eine neue Bräunungsmethode: Sun Dash. Der Körper oder erwünschte Partien werden innerhalb einiger Sekunden in einer Dusch-
    kabine gleichmässig mit einem Selbstbräuner (Dihydroxy-
    aceton) besprüht. Diese Bräune greift nicht das Pigment-
    System an und bleibt ca. 1-2 Wochen sichtbar.

    Standorte sind unter www.sundash.de abzurufen.
  • Anfahrt
    Anfahrt








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