Logo Dr. med. Stephen Reinauer - Hautarzt | Allergologie
... Kosmetologie ... Laser ... Ästhetik ... Allergologie ... Ambulante Operationen ... Phototherapie ... Labormedizin ...
Bilder
home team leistungen informatives kontakt links
  • Allergologie: Übersicht
  • Allergologie: Pollen +
          Heuschnupfen

  • Allergologie: Indoor-
          Allergene

  • Allergologie:
          Nahrungsmittel

  • Allergologie:
          Kontaktallergie

  • Sonne+Hautkrebs
  • Aesthetik+Anti-Aging
  • Haarausfall
  • Neue Therapien
  • Genussmittel+Haut
  • Tauchen+Haut
    Sprechzeiten:

    Mo - Fr 08.00 - 12.00 Uhr
    Di + Do 14.00 - 18.00 Uhr

    (nach Voranmeldung)


    Adresse:

    Rethelstr. 3
    40237 Düsseldorf (Zoo)

    Tel. 0211 - 68 36 37

    info@dr-reinauer.com
  • Informatives: Allergologie - Kontaktallergien
    Die Kontaktallergie drückt eine Ekzemreaktion aus, die auf-
    grund eines direkten oder über die Luft übertragenen Kontaktes zu einem allergisierenden Stoff verzögert inner-
    halb von 1-2 Tagen auftritt. Wie sprechen deshalb auch von einer Allergie vom verzögerten Typ IV.

    Die Symptome sind Juckreiz, Brennen, Rötung, Schwellung, Sekretabsonderungen, Krustenbildung und Austrocknungen.


    Die Inzidenz der allergischen Kontaktallergie (-kontaktek-
    zem) steigt etwa ab dem 9. Lebensjahr an, um den Maxi-
    malwert von 15-25% bereits mit dem 14. Lebensjahr zu er-
    reichen.

    Diese Zunahme und Verschiebung ins Jugendalter kann durch neue Allergene oder Applikationen erklärt werden:

    Seit Jahren stehen Allergien auf folgende Substanzen in Spitzenstellung:
  • Metallsalze: Nickelsulfat, Kaliumdichromat, Kobaltchlorid
  • Duft- und Aromastoffe
  • Desinfektions- und Konservierungsmittel
  • Pflanzeninhaltsstoffe
  • Salbengrundlagen, Emulgatoren
  • Gummiinhaltsstoffe
  • Friseurstoffe

    Einige dieser Allergene sollen hier besprochen werden:

    1. Metallsalze
  • Allergische Reaktion auf Ohrring Piercings erfreuen sich grosser Beliebtheit, führen aber ebenso wie Ohrringe häufigst zu einer Typ IV - Sensibilisierung auf Me-
    talle (Nickel, Kobalt, Kaliumdichromat).
    Auch der erhöhte Anspruch an die Dentalmedizin mit Tragen von Zahnspan-
    gen sowie der Kontakt zu metallhaltigen
    Handy-Hüllen sorgen für eine Zunahme der Metallallergien.

    Uhrenmodelle aller Art werden kostengünstiger, viele Men-
    schen besitzen nun mehrere Uhren. Günstigere Modelle be-
    wirken natürlich auch günstigere Materialen, diese wiederum häufigere Allergien.

    Klassische Allergien auf Metallsalze werden über Brillen-
    gestelle, Jeansknöpfe, BH-Verschlüsse, Nieten und Metall-
    schmuck jeder Art erworben.

    Zudem finden Metallsalze Anwendung in der Zahnheilkunde. Etliche Fälle von Goldsensibilisierungen, die durch Haut-
    testungen mit Kaliumdicyanoaurat nachgewiesen wurden, sind nach Zahnsanierungen von Amalgam-Füllungen be-
    kannt geworden. Deshalb sollte vor solch einem Eingriff eine allergologische Austestung bei Risikopatienten erfolgen.

    2. Duft- und Aromastoffe
    In der jährlichen Hitliste der Allergene nehmen Duft- und Aromastoffe schon Platz 2 ein.

    Auch hier ist die Zunahme mit einer weiteren Verbreitung der Duftstoffe verbunden. Die Parfumindustrie bietet eine grosse Vielfalt von unterschiedlichen Düften an, die "in" sind; das Wohlfühlen wird gleichgesetzt mit aromatischen Düften von der Sauna, über Wellness-Produkte bis hin zu Körper- und Duschlotionen. Gerade Allergiker oder an Neurodermitis lei-
    dende Menschen sensibilisieren sich häufig, da eine Störung der Hautschutzbarriere zugrundeliegt. Ist einmal eine Sen-
    sibilisierung erreicht, ist das Ekzem nicht fern:

    Hierbei kann es auch nach erfolgter Sen-
    sibilisierung und Ekzemen vorkommen, daß die auslösenden Produkte hin und wieder vertragen werden. Woran liegt das? Einerseits bedingen gerade "Rinse-off-Pro-
    dukte" eine kurze Kontaktzeit mit fehlen-
    dem Überschreiten der Schwellenkonzen-
    Ekzem
    tration, andererseits spielt die jeweilige Verfassung der Hautschutzbarriere eine Rolle. Ist diese "löchrig" , erschein-
    en Ekzeme akuter und markanter.

    Perubalsam ist ein seit Jahrhunderten bekannter Duftstoff, der zudem pflegerische Eigenschaften besitzt. So wird Peru-
    balsam recht vielseitig eingesetzt: In der Zigarettenin-
    dustrie, der pharmazeutischen Industrie, Kosmetikaherstel-
    ler benutzen ihn, Nahrungsmittelindustrie. Enstprechend findet sich Perubalsam in einer Vielzahl von Produkten wie-
    der: Zigaretten, Coca-Cola, Kosmetika, Wund- und Heilsal-
    ben, Süssigkeiten, Konditorwaren, um nur einige zu nennen. Eine Fortführung der Ekzematisierung auch nach Weglassen der Duftstoffe aus den Kosmetika ist die Folge.

    3. Pflanzeninhaltsstoffe
    Wer kennt nicht die Bewerbung von "Naturprodukten, bio-
    logischen oder rein pflanzlichen Kosmetika" ? "Zurück zur Natur - weg von der Chemie?" Vielen ist nicht geläufig, dass Naturprodukte aus Chemie bestehen. Zudem sind typische Vertreter von Naturprodukten auf dem Vormarsch, die Hit-
    listen der Allergien anzuführen. Ursache ist ein wahlloses Beimischen in Kosmetika mit nachfolgender Massenausbrei-
    tung. Gerade Gesichtsekzeme sind die Folge.

    Hier einige Beispiele:
    Teebaumöl
    Teebaumöl enthält Eukalyptus und Terpin, die desinfizieren-
    de, wundheilungsfördende und ätherische Effekte ausüben. In höherer Konzentration wirken diese toxisch. Der Trend zur oralen Einnahme führt kommensal mit äusserer Anwendung zu heftigsten allergischen Erscheinungen der Haut bis hin zur Narbenbildung.

    Propolis
    Propolis ist das Kittharz der Bienen, das diese aus den Knos-
    pen der Bäume sammeln. Nicht nur Imker erkranken an aller-
    gischen Kontaktekzemen, sondern zunehmend die Gesamt-
    bevölkerung durch Verbreitung in Kosmetika, Rachenthera-
    peutika und Nahrungsmitteln.
  • Korbblütler: Schafgarbe, Arnika, Alant, Ringelblume,
        Kamille
  • Liliengewächse und Tulpen
  • Primeln
  • Doldenblütler
  • Sonstige: Absinth (Achtung, im Getränk enthalten),
        Schafgarbe, Sonnenhut, Chrysanthemen u.v.m.

    Die Vielfalt der potenten Allergene alleine in Kosmetika macht es schwer, auf Anhieb die für ein Ekzem verant-wortlichen Auslöser zu identifizieren.

  • Epikutantest Hierzu benötigen wir den Epikutantest (Pflastertest). Standardisierte hochge-
    reinigte Allergenextrakte werden in Kam-
    mern gebracht, auf die Haut geklebt und nach 24-48 Stunden entfernt. Entstehen-
    de Hautreaktionen verraten dem Allergo-
    logen, wo das Problem zugrunde liegt.

    Anschliessend werden umfangreiche Gespräche darüber ge-
    führt, ob das gefundene Allergen auch Relevanz besitzt so-
    wie die Massnahmen des Fortlassens. Es ist eine ungemein schwierige Aufgabe, alleine die Duft- und Aromastoffe aus seiner Umgebung und Ernährung herauszulassen, sofern man sich allergisiert hat.

    Gebrauchen Sie deshalb bitte diese Information für Ihre zu-
    künftige Auswahl an Kosmetika, denn Vorsorge ist immer besser als Nachsorge!

    Bleiben Sie gesund!
    Anfahrt
    Anfahrt








    Sitemap
    © Dr. med. Stephen Reinauer | Sitemap | Impressum | Realisation: add2 GmbH