Logo Dr. med. Stephen Reinauer - Hautarzt | Allergologie
... Kosmetologie ... Laser ... Ästhetik ... Allergologie ... Ambulante Operationen ... Phototherapie ... Labormedizin ...
Bilder
home team leistungen informatives kontakt links
  • Allergologie: Übersicht
  • Allergologie: Pollen +
          Heuschnupfen

  • Allergologie: Indoor-
          Allergene

  • Allergologie:
          Nahrungsmittel

  • Allergologie:
          Kontaktallergie

  • Sonne+Hautkrebs
  • Aesthetik+Anti-Aging
  • Haarausfall
  • Neue Therapien
  • Genussmittel+Haut
  • Tauchen+Haut
    Sprechzeiten:

    Mo - Fr 08.00 - 12.00 Uhr
    Di + Do 14.00 - 18.00 Uhr

    (nach Voranmeldung)


    Adresse:

    Rethelstr. 3
    40237 Düsseldorf (Zoo)

    Tel. 0211 - 68 36 37

    info@dr-reinauer.com
  • Informatives: Allergologie-Nahrungsmittel-Allergien
    Patienten berichten häufig über Unverträglichkeiten ge-
    genüber bestimmten Nahrungsmitteln.

    Dabei werden unter diesem Begriff jedoch sowohl Allergien im engeren Sinne wie auch Unverträglichkeitsreaktionen/ Intoleranzen und Pseudoallergien zusammengefaßt.

    Durch Erhebung der genauen Krankengeschichte und aller-
    gologischen Austestungen können die Diagnosen unter-
    schieden werden. Dieses macht Sinn, da unterschiedliche Therapieregimen und Prognosen daraus erwachsen.
    1. Nahrungsmittel-Allergien
    Nahrungsmittel Die Häufigkeit der echten Nahrungsmittel-
    Allergien liegt in der Gesamtbevölkerung bei ca 8-12%. Bei Kindern mit atopischer Dermatitis (Neurodermitis) wird die Häufig-
    keit allerdings schon mit bis zu 56% ange-
    geben.
    Die klinische Symptomatik erfasst:
  • Orales Allergiesyndrom (OAS): Unmittelbar nach Genuß
        des Nahrungsmittels entsteht Juckreiz an den Lippen,
        Zunge, der Mundhöhle und des Gaumens.
  • Haut: Juckreiz, Nesselsucht, Schwellungen im
        Gesichtsbereich (Quincke-Ödem)
  • Rhinoconjunctivitis allergica: Klassische Symptome eines
        Heuschnupfens
  • Lunge: Atemprobleme bis hin zu Asthma
  • Kreislaufreaktionen bis zum Schock

    Die Häufigkeit der verantwortlichen Nahrungsmittelaller-
    gene hängen von den Ernährungsgewohnheiten einzelner Länder ab.

    Hier in Deutschland finden wir v.a. Allergien auf:
  • Obst: Äpfel, Pfirsiche, Bananen, Kirschen, Kiwi
  • Gemüse: Sellerie, Karotten, Kartoffeln, Soja, Tomate
  • Kuhmilcheiweiß (Kasein, Alpha-Laktalbumin,
        ß-Laktoglobulin): Nicht zu verwechseln mit der Laktose-
        Intoleranz!
  • Hühnereiweiss
  • Nüsse: Haselnüsse, Walnüsse, Paranüsse, Erdnüsse
        (Familie der Leguminosae = Hülsenfrüchte, also streng
        genommen keine Nuss!)
    Ebenso wie auf die Erdnuss findet sich die Sojabohne als "verstecktes Allergen" in vielen Nahrungsmitteln, da sie ein billiges Füllmittel darstellen. So finden sie sich in einer Vielzahl von Süssigkeiten, Schokolade, Backwaren und Eis.
  • Fisch+Meerestiere: Kabeljau, Thunfisch, Lachs, Dornhai,
        Muscheln, Krabbe, Hummer, Garnele.

    Diagnostik
    Neben längeren Gesprächen gehört die allergologische Austestung zum Kernpunkt der Diagnostik.

  • Hierbei werden im Rahmen von Haut-
    testungen (Prick-, Scratch- oder Reibetest)
    hochgereinigte Allergene auf die Haut ge-
    bracht; nach ca. 20 Minuten kann das Er-
    gebnis abgelesen werden. Ein erweitertes
    Spektrum und objektivere Resultate liefern
    uns anschliessende Untersuchungen aus
    dem Blut (sog. RAST-Test).
    Prick-Testung
    Therapie
    Natürlich muss das auslösende Allergen gemieden werden, da auch schwere Reaktionen wie Schock drohen.

    Bei häufig vorkommenden Allergenen (Erdnuß, Ei, Milch) ist eine Eliminationsdiät jedoch häufig nicht durchführbar, be-
    sonders bei Berufstätigen, die ihre Mahlzeit in Restaurants oder Kantinen einnehmen müssen. Hier empfiehlt sich die Einnahme von Dinatriumchromoglycinsäure in Kombination mit einem Anthistaminikum der neuen Generation zur Unter-
    drückung der Symptome.

    2. Kreuzreaktionen
    Die pollenverwandte Nahrungsmittelallergie ist die häufigste Allergie gegen Lebensmittel. Ursache sind ähnliche Struktur-
    en der Eiweissbeschaffenheiten.

    So kennen wir die Auslösung des Heuschnupfens durch Kon-
    sum der kreuzreagierenden Nahrungsmittel!
    Welche sind das?

    A. Birkenpollen:
        Hier reagieren Allergiker vielfach auf rohes Kern- und
        Steinobst. An der Spitze steht der Golden Delicious-Apfel.
        Auch Nüsse und Kiwis können Probleme machen.

    B. Gräser- und Getreidepollen:
        Vorsicht vor Getreide, Hülsenfrüchten (auch Erdnüsse)
        und Nachtschattengewächsen wie Tomaten, Paprika,
        Kartoffeln.

    C. Sommerkräuter, z.B. Beifuss:
        Wir kennen das Sellerie-Karotten-Beifuss-Gewürz-
        Syndrom, welches Allergiker insbes. beim auswärtigen
        Essen behindert und den Kauf von Fertiggerichten ver-
        kompliziert.

    D. Hausstaubmilben:
        In der Literatur werden wiederholt Kreuzreaktionen auf
        Schnecken, Muscheln, Austern, Garnelen oder Krabben
        beschrieben

    E. Latex:
        
    Die Latex-Allergie nimmt weltweit an Häufigkeit zu. Hier
        kreuzreagieren    
  • Früchte und Gemüse: Avocado, Bananane, Kiwi, Papaya,
        Melone, Birne, Feige, Passionsfrucht, Kastanie     
  • Sonstige: Ficus benjamina
        (Informatives: allergologie-indoor), Gummihandschuhe,
        Kondome

    F. Ragweed:
        
    Bei uns als kommendes Allergen des nächsten Jahrzehnt
        erwartet, spielt das Traubenkraut in den USA und süd-
        lichem Europa (Ungarn) eine bedeutende Rolle in der Aus-
        lösung von Heuschnupfen und Kreuzreaktionen auf
        Banane, Melone und Curry.

    Wie können Sie sich vor kreuzreagierenden Nahrungsmittelallergenen schützen?
    Durch intensive Verarbeitung wie feines Raspeln, Garen, Kochen und Backen kann die allergene Struktur verloren gehen und die Nahrungsmittel vertragen werden.

    Die beste Therapie besteht jedoch in der Karenz des Lebensmittels und der Immuntherapie SIT
    (Informatives: Allergologie-Pollen)

    Was bedeutet dieses für Ihre Allergie-Beschwerden?
    Denken Sie daran, dass Ihr Heuschnupfen auch ausserhalb der Pollenflug-Saison durch den Genuss von Lebensmitteln hervorgerufen werden kann.

    Durch eine Immuntherapie gegen das Leitallergen, welches bei Ihrer spezifischen Immuntherapie schon verwendet wird, heilt häufig gleichzeitig Ihre Kreuzallergie auf die Lebensmittel aus (Informatives: Allergologie-Pollen).

    Allerdings kann diese als Kribbeln oder Anschwellung der Speisewege bestehen bleiben, auch wenn Ihr Heuschnupfen längst geheilt wurde!

    Hier bieten sich dann die Eliminationsdiät und/oder die kom-
    binierte Einnahme von Dinatriumchromoglycinsäure und Anti-
    histaminika an. Bei bekannten schweren Reaktionen ist das Mitführen eines Notfall-Sets (Antihistaminikum, kortisonhal-
    tige Trinklösung, Adrenalin) ratsam.

    3. Pseudo-Allergie
    Bei sog. pseudoallergischen Reaktionen, auch Intoleranz-
    phänomen genannt, läuft die allergologische Reaktion gleich ab wie bei echten Nahrungsmittelallergien oder Kreuzreak-
    tionen. Immunologisch steckt jedoch ein anderer Mechanis-
    mus dahinter. Die Unterscheidung ist wichtig hinsichtlich Ihrer Therapie und Prognose!

    A. Biogene Amine
        
    Nahrungsmittel mit hohem Histamingehalt führen regel-
        mässig bei dafür empfänglichen Menschen zu Unver-
        träglichkeitsreaktionen. Hier sind v.a. zu nennen:
  • Fisch: Thunfisch, Sardine, Sardelle
  • Käse: Harzer Käse, Stilton, Tilsiter, Camembert, andere
        reife+würzige Sorten
  • Wurst: Schinken, Osso collo, Salami
  • Gemüse: Sauerkraut, Spinat, Tomaten(ketchup)
  • Akoholika: Wein (Informatives: Genussmittel + Haut),
        Champagner, Sekt, Bier.

    Therapeutisch empfehlen sich Eliminationsdiäten und Anti-
    histaminika eine Stunde vor Genuss.

    B. Lebensmittel-Additiva
        
    Gibt es "Allergien" auf Zusatzstoffe?
        Das "Nein" wird Sie verwundern. Wir Allergologen
        sprechen bei Überempfindlichkeiten auf Lebensmittel-
        Zusatzstoffe oder auf Schmerzmittel nicht von einer
        Allergie, sondern von einer "Pseudo-Allergie" oder auch
        "Intoleranz". Wichtig ist hierbei, daß bei der Überempfind-
        lichkeit Antikörper-Antigen-Reaktionen, die eine Allergie
        kennzeichnen, nicht stattfinden. Die Substanz selbst ist
        im Stande, histaminausschüttende Zellen zu schädigen.
        Dabei gilt: Je mehr Zusatzstoff, desto schlimmer die
        allergische Reaktion.

        Wie (un)gesund sind Zusatzstoffe?
        Grundsätzlich dürfen Zusatzstoffe nicht gesundheits-
        schädlich sein, doch kann nicht jedes Risiko ausge-
        schlossen werden. V.a. über das Zusammenwirken der
        unterschiedlichen Stoffe und über Wechselwirkungen mit
        Umweltgiften, Schädlingsbekämpfungsmitteln und Arznei-
        mitteln ist nur wenig bekannt. Individuelle Empfindlich-
        keiten können zu Allergien oder anderen Krankheitser-
        scheinungen führen. Dabei treten die Symptome oft erst
        bei höheren Dosierungen auf.

         Zu den Zusatzstoffen zählen im Einzelnen:
  • Farbstoffe
  • Geschmacksverstärker
  • Zuckeraustauschstoffe
  • Verdickungs- und Geliermittel
  • Konservierungsstoffe
  • Stabilisatoren
  • Antioxidantien
  • Vitamine

        Gleichzeitig mit einer allergologischen Austestung auf
        diese Intoleranzen empfiehlt sich die Beachtung von
        Intoleranzen auf Arzneimittel, hier insbes. Acetylsalicyl-
        säure (Aspirin). Wir kennen häufig Kombinationen,
        beispielsweise das Aspirin-Additiva-Intoleranz-Phänomen.

    Einige allgemeine Tipps zum Meiden von Zusatzstoffen:
  • Überprüfen Sie die Zutatenliste auf der Verpackung,
        lassen Sie sich nicht von etwaigen Aufdrucken wie "aus
        der Natur" oder "Biologisch" blenden!
  • Lassen Sie Produkte, deren Rohstoffe stark verarbeitet
        sind, gezielt im Regal stehen. Besser ist z.B. Fruchtsaft
        anstatt Limonade mit Farbstoffen.
  • Nutzen Sie den Hinweis auf der Umpackung: "Ohne
        Konservierungsmittel" . Fehlt dieser Hinweis, sind auch in
        einem "Naturjoghurt" Zusatzmittel enthalten!
  • Bereiten Sie viele Speisen selbst zu (z.B. Salatsoßen,
        Puddinge, Kartoffelbrei, Quarkspeisen).
  • Kaufen Sie selten Produkte mit Aromastoffen oder
        Geschmacksverstärkern (Achtung: In einigen
        Gewürzmischungen finden Sie Geschmacksverstärker!)
  • Essen Sie möglichst nur ungefärbte Lebensmittel oder
        solche, die natürliche Farbstoffe (z.B. Fruchtmark)
        enthalten.
  • Beschränken Sie den Verzehr von gepökelten
        Fleischwaren. Grillen Sie selten Gepökeltes (Nitrosamine
        erzeugen Krebs).
  • Essen und trinken Sie möglichst selten mit Süßstoff
        gesüßte Fertigprodukte oder Getränke.
  • Fragen Sie auch bei unverpackten Lebensmitteln (Brot,
        Käse, Wurst) nach den Inhaltsstoffen. Bäcker verwenden
        häufig Fertigmischungen mit Zusatzstoffen.
  • Bevorzugen Sie trockene rote Weine. Sie enthalten
        weniger Schwefeldioxid als süße weiße Weine.
        (Informatives: Genussmittel + Haut).

    Nach Identifizierung des Auslösers im Hauttest werden mit Ihnen Eliminations- oder Reduktionsdiäten besprochen, schriftlich fixiert und Probleme im Umgang mit diesen dis-
    kutiert. Gerade bei Patienten, die an Erkrankungen des allergischen Formenkreises leiden (Neurodermitis, Asthma) wirken sich diese diätetischen Massnahmen in hohem Masse positiv aus. Therapeutisch können auch Kapseln mit Dina-
    triumchromoglycinsäure in Verbindung mit Antihistaminika weiterhelfen.
  • Anfahrt
    Anfahrt








    Sitemap
    © Dr. med. Stephen Reinauer | Sitemap | Impressum | Realisation: add2 GmbH