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    Sprechzeiten:

    Mo - Fr 08.00 - 12.00 Uhr
    Di + Do 14.00 - 18.00 Uhr

    (nach Voranmeldung)


    Adresse:

    Rethelstr. 3
    40237 Düsseldorf (Zoo)

    Tel. 0211 - 68 36 37

    info@dr-reinauer.com
  • Informatives: Allergologie-Pollen/Heuschnupfen
    Das erste Frühlingserwachen der Natur ist ein für viele sehnsüchtig erwartetes Ereignis. Aber
  • Fließschnupfen
  • Entzündungen der Nasennebenhöhlen
  • Jucken und Kribbeln der Augen
  • Juckreiz der Nasenschleimhaut, des Rachens, des
        Gehörganges,
  • ein gestörtes Geruchs- und Geschmacksempfinden
  • Atemnot
  • Fieber
  • allgemeine Abgeschlagenheit
  • Gereiztheit, Schlafstörungen
    trüben dieses Naturschauspiel.
  • Roggen Die Ursache für derartige Beschwerden kann in Pollen, die von Pflanzen an die Luft abgegeben werden, liegen. Das Auftreten der Pollen ist jahreszeitlich begrenzt.
  • Im Frühjahr finden sich grosse Mengen von Hasel-, Erle-
        und Birkenpollen.
  • Im Sommer fliegen Gräser und Getreidepollen (Achtung:
        hierauf auch Schimmelpilzsporen!) in grossen Mengen.
  • Es folgen jahreszeitlich die Sommerkräuter, hier finden
        Spitzwegerich und Beifuss Beachtung.
  • Neben dem Studium von Pollenflugkalendern können auch aktuelle Informationen über Servicenummern / Internet / aus der Tageszeitung abgefragt werden (siehe unsere Links).

    Die eigentlichen Allergene sind Eiweißstoffe, die Proteine.
    Erst nach dem Herauswaschen aus ihren Trägern, den Pol-
    len, können diese Eiweißmoleküle mit den Zellen des Immun-
    systemes reagieren. Dieser Vorgang findet auf den Schleim-
    häuten von Augen, Nase, Schlund und Lunge statt. Nach Sensibilisierung erfolgt eine Abwehrreaktion des mensch-
    lichen Immunsystemes. Niesreiz entfernt Pollen aus dem Nasenrachenraum, Husten aus dem Schlund- und Lungen-
    raum, Augentränen waschen Partikel aus dem Bereich der Bindehäute heraus - die Symptome des Heuschnupfens und Asthmas werden somit erklärbar.
    Leider werden diese Symptome häufig nur verniedlicht! Einen scheinbar kleinen Heuschnupfen ernst nehmen?

    Wir können nur mit Nachdruck hierzu raten, grosse Gefahren nicht zu über-
    sehen! Denn häufig bleibt es mit den Jahren nicht beim Heuschnupfen, sondern ein Etagenwechsel tritt bei bis zu 40% der Patienten ein. Er gipfelt im Befalll der Lungenschleimhäute - dem Asthma bronchiale allergicum.
    Erle


    Je früher eine Therapie hier eingeleitet wird, wir empfehlen das frühe Schulalter, desto grösser die Aussicht auf Heilung einer sich immer weiter ausbreitenden Volkserkrankung.

    Auch Klimaveränderungen belasten Pollenallergiker!
    Die Pollensaison ist in den vergangene Jahren immer länger und heftiger geworden. Eine Untersuchung, die die Daten von Jahrzehnten auswertete, zeigt einen Zusammenhang mit der Klimaerwärmung!
    1. Start und Höhepunkt der Pollensaison haben sich bei den
        Frühblühern wie etwa der Birke im Kalender im Schnitt um
        20 Tage nach vorne verschoben. Auch Patienten, die
        etwa auf Gräser allergisch reagieren, müssen schon im
        April mit Niesattacken rechnen.

    2. Eine zeitliche Ausdehnung des Pollenfluges trat ein;
        einige Pflanzen blühen jetzt länger.

    3. Eine insgesamt höhere quantitative Pollenbelastung
        (Pollen pro m3) erzeugt aggressivere Krankheitsbilder.

    Neuerdings leiden immer mehr Menschen an Allergien auf das beifussblättrige Traubenkraut (Ambrosia artemiisifolia, engl.: ragweed). Durch die Klimaerwärmung breitet es sich immer weiter Richtung Norden aus.Die Blühzeit liegt im Spätsommer.

    12% unserer Bevölkerung ist schon betroffen, Tendenz steigend! Eschenbäume wurden v.a. in der Schweiz durch Beschneidung und Verfütterung an das Vieh dezimiert; diese Beschneidung tritt immer mehr in den Hintergrund und schon finden wir eine Zunahme der Pollenmenge zur Zeit der Birkenblühperiode. Achtung: Olivenbaumpollen kreuzreagieren hier, sodass ein Urlaub im Mittelmeerraum zum Problem werden kann.

    Was bedeutet dieses für Ihren Heuschnupfen?
    Ihre Krankheitssymptome werden unbehandelt in den näch-
    sten Jahren früher beginnen und länger anhalten. Insbesondere das Risiko, an einem sog. Etagenwechsel wie Asthma der Lungen zu erkranken, wird in allernächster Zu-
    kunft auf 60-70% steigen!

    Therapie
    Therapiert wird zunächst mit symptomatischen Maßnahmen: Augentropfen, Nasensprays, Lungensprays und Antihista-
    minika (antiallergische Tabletten). Diese sind in ihrer neu-
    esten Generation sehr effektiv und besitzen nur ein niedriges Nebenwirkungspotential.

    Die eigentliche grundlegende Therapie jedoch kann nur die spezifische Immuntherapie (SIT, früher: Hypo- oder Desen-
    sibilisierung) bieten. Hierbei werden geringe Mengen hoch-
    gereinigter Allergoide (allergieauslösende Substanz) vor der Pollenflugsaison unter die Haut gebracht, um den Körper an die Allergene zu gewöhnen. Diese Toleranzinduktion bietet sich als klassische Therapie mit ca. 12 Spritzen/Jahr oder als Kurzzeit-Immunisierung mit 5-7 Injektionen über einen Zeit-
    raum von 2-3 Monaten an.

    Eine sublinguale Immuntherapie (SLIT) bietet sich als Alternative zur subkutanen Injektionstechnik an. Hier werden die Lösungen jeden Morgen vom Patienten selbst unter die Zunge gebracht. Neue Studien über eine ultra-rush-Therapie lassen die Quoten des Erfolges in die Höhe Lösung
    schnellen! Wir verwenden die SLIT gerne bei unlösbaren Terminproblemen, längeren Auslandsaufenthalten oder Injektionsängsten.
    Welche spezifische Immuntherapie SIT für Sie die Richtige ist, werden wir in Gesprächen und nach Durchführung der dia-
    gnostischen Massnahmen klären können.

    Sichern Sie sich und Ihren Kindern die Chance auf Heilung!

    Nützliche Tipps:
  • In den Morgen- und Mittagsstunden befinden sich die     meisten Pollen in der Luft. Halten Sie zu diesem Zeitpunkt
        Ihre Fenster geschlossen oder sichern Sie diese mit
        hochwertigen Pollengittern. Verzichten Sie jetzt besser
        auf Spaziergänge und das Fahrradfahren. Nutzen Sie
        ruhig einmal die Zeit des Regens und unmittelbar danach!
  • Häufiges feuchtes Wischen der Wohnung senkt die
        Pollenkonzentration herab.
  • Es empfiehlt sich das Abduschen, insbes. der Haare, vor
        dem Zubettgehen, um Pollen herauszuwaschen.
  • Gartenarbeiten, v.a. Rasenmähen, sowie intensive
        sportliche Betätigungen sollten Sie während des
        Pollenfluges vermeiden.
  • Vorsicht beim Genuß von Honig und Kräutertees; sie
        können allergieauslösende Pollenrückstände enthalten.
  • Richten Sie Ihre Urlaubsplanung nach dem Pollenflug und
        bevorzugen Sie Gebiete mit geringem Pollenflug (Meer,
        Wüste, Gebirge > 2000m).

    Wir wünschen Ihnen eine gute Besserung!
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