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    Sprechzeiten:

    Mo - Fr 08.00 - 12.00 Uhr
    Di + Do 14.00 - 18.00 Uhr

    (nach Voranmeldung)


    Adresse:

    Rethelstr. 3
    40237 Düsseldorf (Zoo)

    Tel. 0211 - 68 36 37

    info@dr-reinauer.com
  • Leistungsspektrum: Photodynamische Therapie
    Aktinische Keratose Jährlich erkranken etwa 100.000 Men-
    schen in Deutschland an Hautkrebs, davon circa 85% an Stachelzell- oder Basalzell-
    carcinomen (früher: Basaliome). Chronische Sonnexposition und Sonnen-
    brände führen beim Menschen zunächst zu aktinischen Keratosen (AK, Lichtschwie-
    len).
    So entstehen vermehrte Verhornungen der Haut, am häufigsten im Kopfbereich -dort vor allem Stirn und Glatze, Nasen-
    rücken, Wangen und Ohrmuscheln. Auch die Handrücken und Unterarme sind ge-
    fährdet. Aktinischen Keratosen entwickeln sich in der Regel langsam und daher unbe-
    merkt.
    Aktinische Keratosen der Kopfhaut
    Ab dem 35. Lebensjahr sollte im Rahmen von Vorsorge-
    Untersuchungen vermehrt darauf geachtet werden, da unbehandelt aus einer Aktinischen Keratose ein Hautkrebs, insbes. das spinocelluläre Carcinom (SC, Stachelzellkrebs) entstehen wird.
    Auch per se können bösartige Haut-
    tumoren ohne Vorboten entstehen, die Basalcell-Carcinome (BCC). In der Laien-
    presse werden spinocelluläre Carcinome und Basalcell-Carcinome, obwohl bio-
    logisch different, gemeinsam häufig als "weisser Hautkrebs" bezeichnet.
    Basalcell-Carcinom
    Basalcell-Carcinom Die Therapie erfolgt mit folgenden Verfahren:
  • Diclofenac-Gele (Solaraze) (AK)
  • Imiquimod-Creme (Aldara) (AK; BCC)
  • Vereisungen (AK, BCC oberflächliche     Sonderformen)
  • Operative Currettagen (AK, BCC     oberflächliche Sonderformen)
  • Operative Exzisionen (AK, BCC, SC)
  • Laser-Exzisionen (AK, BCC, SC)

  • Nachteile bezogen sich bisher auf eine langwierige Therapie oder aber auf Nebenwirkungen einer Operation mit ent-
    sprechender Narbenbildung.

    In den 90er Jahren des letzten Jahrtausends wurden in einem "brainstorming" die Grundzüge zu einem intelligenten neuartigen Therapieverfahren durch Herrn Prof. Dr. Günther Goerz gelegt. Die Industrie hat diese Ideen mittlerweile ver-
    wirklicht - eine neue Therapie ist geboren:
    Die PHOTODYNAMISCHE THERAPIE (PDT).
    Durchführung der Photodynamischen Therapie
    Bei der von uns als Spezialisten durchgeführten Photodynamischen Therapie mit MAOP-Creme und rotem Kaltlicht der Wellenlänge 632 nm handelt es sich um ein hochwirksames und patientenfreundliches Behandlungsverfahren für bestimmte Formen und Vorstufen des Hellen Haut- Photodynamische Therapie
    krebses. Hierbei werden Lichsensibilisatoren [Methyl-(5-
    amino-4-oxo-pentanoat)=MAOP oder Delta-Aminolaevulin-
    säure] direkt auf die Haut aufgebracht. Diese können bei-
    nahe als intelligent bezeichnet werden: sie reichern sich nach Eindringen in die Haut in Tumorzellen an, gesunde Zellen werdern verschont.
    Mit einer speziellen Schwarzlichtlampe (Wood-Licht) kann man nun die erkrankten und mit dem Lichtsensibilisator vor-
    behandelten Stellen durch die darin angereicherten Por-
    phyrine selektiv sichtbar machen, was eine bessere und frühzeitigere Diagnose ermöglicht und besonders bei den maskierten disseminierten Aktinischen Keratosen eine Identifizierung erkrankter Stellen überhaupt erst möglich macht. Dieses diagnostische Verfahren nennt man Photo-
    dynamische Diagnostik (PDD) oder Fluoreszenzdiagnostik (FD). Nach dieser Diagnostik wird das zu behandelnde Areal mit einem roten Kaltlicht der ungefährlichen Wellenlänge 632nm und einer Dosis von 37J/cm2 bestrahlt.
    Nach der Behandlung werden die zerstörten Tumorzellen von der Haut eliminiert und zunächst über eine Krusten-
    bildung durch gesunde Zellen ersetzt. Nach Abfallen der Krusten normalisiert sich das Hauterscheinungsbild wieder. Eine Kontrolluntersuchung erfolgt 2-6 Wochen nach der Be-
    handlung, da in fortgeschrittenen Tumorerkrankungen eine zweite Bestrahlung notwendig werden kann.

    Die Vorteile dieses revolutionären intelligenten Verfahrens im Überblick:

  • Keine Operation mit Risiken der Betäubungsspritze,     Infektion, Schmerzen, Narbenbildung
  • Die Tumorzellen werden gezielt und nachhaltig zerstört
  • Schonung gesunder, umliegender Hautzellen
  • Kosmetisch-ästhetisches Ergebnis hervorragend, in der     Regel keine Narben
  • Auch maskierte, d.h. nicht sichtbare Tumorzellen werden     mitbehandelt und zerstört
  • Sichere Anwendung unter ärztlicher Kontrolle
  • Kurze Behandlungsdauer, kein Krankenhausaufenthalt
  • Keine Belichtungsnebenwirkungen: Ungefährliches
        Kaltlicht!

    Die Indikation zur photodynamischen Therapie umschliesst die aktinischen Keratosen, Basalcell-Carcinome, M.Bowen und Plattenepithel-Carcinome in situ. Weiteren Indikationen stehen bevor.

    Natürlich besitzt auch die PDT Nebenwirkungen:
    Während der etwa 8minütigen Bestrahlung können bren-
    nende Missempfindungen entstehen, bei schmerzem-
    pfindlichen Patienten empfiehlt sich daher eine Schmerz-
    medikation. Weitere unerwünschte Nebenwirkungen bein-
    halten:

  • Leichtes sonnenbrandähnliches Gefühl nach der     Bestrahlung
  • Schwellungen, Rötungen
  • Krusten (1 - 7 Tage)
  • Farbveränderungen der Haut (Braun/Weiss) (2 - 4
        Wochen)

    Die "Aktion Lichtblick - eine Initiative gegen Hellen Haut-
    krebs" hilft Ihnen, sich weiter über Ursachen und Behand-
    lungsmöglichkeiten der Formen und Vorstufen des sog. "Hellen" oder "Weissen" Hautkrebses zu informieren.
    Hier können Sie kostenlos Broschüren zum Thema "Heller Hautkrebs und PDT" bestellen:

    Aktion Lichtblick
    Postfach
    60159 Frankfurt
    www.aktionlichtblick.de


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